Planet5 schaut hin


Der Planet5 unterstützt die städtische Kampagne "Zürich schaut hin - gemeinsam gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit".

Der Planet5 schaut hin!

Unser Bekenntnis

„Wir vom Planet5 haben den Anspruch, dass sich bei uns alle Personen wohl fühlen. Darum nehmen wir sexuelle und sexistische Belästigung, Homo- und Transfeindlichkeit ernst.

Wir wünschen uns, dass Du Dich bei uns meldest, wenn Du Dich unwohl fühlst. Unser Team ist sensibilisiert und kann dich unterstützen.“

 


"Züri los here!"

Wir planen in Kooperation mit dem Dynamo einen Grossevent am 3. September 2022 unter dem Namen "Züri los here!" (züridütsch ausgesprochen) mit viel Rap-Musik und ausdrucksstarken Texten. Interessiert? Dann melde dich bei uns: planet5@oja.ch. Weitere Infos folgen...


Bekenntnis der Stadt

In der Stadt Zürich begegnen wir uns im öffentlichen Raum, in Restaurants und Clubs, in Trams und Busen respektvoll, auf Augenhöhe und mit Wohlwollen. Wir tolerieren keine sexuellen und sexistischen Belästigungen in unserer Stadt und handeln, wenn wir grenzüberschreitende Situationen beobachten. Ob an der Langstrasse, im Dörfli, auf dem Geroldsareal oder am Oerliker Bahnhof: Wir alle haben das Recht, uns sicher und ohne Angst im öffentlichen Raum bewegen zu können. Wir alle haben das Recht, uns zu kleiden wie wir wollen und Zärtlichkeiten auszutauschen, mit wem und wann wir wollen. Der öffentliche Raum gehört allen, dafür kämpfen wir. Wir sind Bar- und Clubbetreiber, Fachstellenleiterinnen, Aktivisten, Sozialarbeiterinnen, städtische Mitarbeitende und der Stadtrat von Zürich. In unserer ganzen Vielfalt legen wir uns gemeinsam ins Zeug gegen sexuelle und sexistische Belästigung. Wir sind der Überzeugung, dass Menschen sich unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Geschlechtsidentität, sexuellen Orientierung, Hautfarbe, mit oder ohne Behinderungen in unserer Stadt sicher fühlen sollen können. Mehr denn je wollen wir heute eine Stadt sein, die nicht nur auf bestehende Diskriminierungen aufmerksam macht, sondern gemeinsam dagegen antritt. Eine Stadt, in der wir Grenzüberschreitungen benennen und sanktionieren. Unsere Stadt ist stark, wenn wir uns mit verschiedenen Perspektiven und Schwerpunkten für dasselbe Ziel einsetzen: Für das respektvolle Zürich.


Zürich schaut hin und die OJA schaut mit!

Deshalb schaut die OJA beim Thema Sexismus, Homo- &Transfeindlichkeit hin:

Die OJA will zu diesem gesellschaftlichen und für Jugendliche relevanten Thema Stellung beziehen.

Die OJA will mit Einbezug von Jugendlichen Themen bearbeiten, die für Jugendliche relevant sind, da diese ihre persönliche Entwicklung und ihre Lebenswelt beeinflussen.

Die Themen sind wichtig für den Einstieg von Jugendlichen in die Berufsausbildung und in die Arbeitswelt, da sie dort oft damit konfrontiert werden.

Die OJA will Akzente setzen, die eine Sensibilisierung und Verhaltensänderungen fördern.

 

Zielgruppen und Fokus der OJA

Die OJA bearbeitet die Themen hauptsächlich mit den Zielgruppen 13- bis 17-Jährige und 18- bis 25-Jährige.

Die OJA legt den Fokus auf sexuelle Belästigungen. Die anderen Themen der Kampagne werden mitberücksichtigt.

Es werden sowohl individuelle Aktivitäten der OJA-Einrichtungen als auch einrichtungsübergreifende Aktivitäten organisiert und durchgeführt.


Meldetool

Sexuelle und sexistische, homo- und transfeindliche Belästigungen werden nur selten gemeldet. Es gibt jedoch einen Bedarf nach niederschwelligen Meldemöglichkeiten jenseits von Polizei und Opferberatungsstellen.

Seit dem 11. Mai 2021 ist das neue Meldetool «Zürich schaut hin» online. Auf dem Meldetool können Belästigungen sichtbar gemacht und geteilt werden. Zudem werden Informationen über rechtliche Möglichkeiten und Angaben zu Hilfsangeboten zur Verfügung gestellt.



Umfrage

«Unterwegs in Zürich. Wie geht es Ihnen dabei?» – Im Februar 2021 führte das Sozialforschungsinstitut Sotomo im Auftrag der Stadt Zürich eine Befragung durch. Ziel war es, Erfahrungen, Erlebnisse sowie Haltungen zum Thema Sexismus der Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher aufzuzeigen. In der Befragung gaben rund drei von vier homo-, bi- oder pansexuellen Menschen an, in der Stadt Zürich schon im öffentlichen Raum belästigt worden zu sein, bei heterosexuellen Menschen jede zweite Person. Junge Frauen berichteten besonders häufig von sexueller Belästigung.

 



Unterstützt vom Sozialdepartement der Stadt Zürich

Mitglied bei

PLANET5 | SIHLQUAI 240 | 8005 ZÜRICH

PLANET5@OJA.CH

DIENSTAG BIS FREITAG

10 - 12 UHR | 14 - 18 UHR